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Bundesarbeitsgemeinschaft ChristInnEn:

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Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, 48/08
28. November 2008, S. 4

Nein zu Atomkraft - Ja zu Tempolimit

Laiengremium der Katholiken beendet Herbstvollversammlung

BONN. Mit einem Appell, den Neubau der Leipziger Propsteikirche zu unterstützen, ist die Herbstvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Samstag in Bonn zu Ende gegangen. ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer bezeichnete den größten katholischen Kirchenneubau Ostdeutschlands seit der Wende als "wichtiges und gutes Projekt".
Weitere inhaltliche Schwerpunkte des zweitägigen Treffens waren die Klimadebatte sowie die Diskussion über die Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus dem Irak.
Nach intensiven Diskussionen verabschiedeten die rund 180 Delegierten mit großer Mehrheit ein Positionspapier "Für einen nationalen und internationalen Klimaschutz". Darin lehnt das ZdK eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken ab. Außerdem fordert es die Einführung eines generellen Tempolimits von 120 Stundenkilometern auf -Autobahnen, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu senken.
Zu den weiteren Themen, die die Vollversammlung erörterte, gehörte die Debatte um das Berliner Volksbegehren "Pro Reli", das für Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht in der Hauptstadt kämpft. Eine geplante Stellungnahme zum Gendiagnostikgesetz verwiesen die Delegierten an den ZdK-Hauptausschuss, der sich im Januar zu dem Thema äußern will.